Eine ehrliche Gegenüberstellung: Wann lohnt es sich, selbst zu entrümpeln? Und wann ist eine professionelle Entrümpelungsfirma die bessere Wahl? Wir vergleichen beide Wege – mit allen Vor- und Nachteilen.
Eine Entrümpelung selbst durchzuführen ist grundsätzlich möglich und kann bei kleinen Mengen auch sinnvoll sein. Allerdings unterschätzen viele den tatsächlichen Aufwand.
Auch wenn Sie selbst entrümpeln, entstehen Kosten: Einen Transporter mieten kostet etwa 50 bis 150 Euro pro Tag. Ein Sperrmüllcontainer (5 m³) liegt bei 200 bis 400 Euro. Dazu kommen Entsorgungsgebühren für Elektrogeräte und eventuell Sondermüll. Schnell kommen 300 bis 800 Euro zusammen – ohne Ihre eigene Arbeitszeit.
Eine durchschnittliche Wohnungsräumung dauert für Privatpersonen mehrere Tage bis zu einer Woche. Profis schaffen dieselbe Arbeit oft in 1-2 Tagen, weil sie die Routine, die Ausrüstung und die Mannstärke haben.
Nicht alles darf einfach in den Container: Elektrogeräte, Farben, Lacke, Chemikalien, Batterien und asbesthaltiges Material müssen getrennt und an speziellen Annahmestellen entsorgt werden. Illegale Entsorgung kann empfindliche Bußgelder nach sich ziehen – und dafür haften Sie als Auftraggeber.
Es sich um kleine Mengen handelt – zum Beispiel nur einen Kellerraum mit wenig Inhalt. Sie ausreichend Zeit und körperliche Kraft haben. Sie einen eigenen Transporter oder Anhänger haben. Sie wissen, wo welcher Müll entsorgt werden muss. Sie Helfer haben, die mit anpacken.
Die Menge groß ist – ganze Wohnungen, Häuser oder stark gefüllte Räume. Die Zeit drängt – etwa wegen eines Übergabetermins. Die körperliche Belastung zu groß ist – schwere Möbel, enge Treppen, Hanglagen. Sondermüll oder problematische Materialien entsorgt werden müssen. Die Situation emotional belastend ist – wie bei einer Nachlassauflösung. Diskretion erforderlich ist – wie bei einer Messie-Entrümpelung.
Bei der Eigenleistung werden oft die sogenannten Opportunitätskosten vergessen: Wenn Sie sich Urlaub nehmen müssen, verlieren Sie Einkommen. Wenn Sie am Wochenende entrümpeln statt sich zu erholen, zahlen Sie mit Ihrer Energie. Viele Kunden sagen uns: „Hätte ich gewusst, wie viel Arbeit das ist, hätte ich gleich eine Firma beauftragt."
Für viele Kunden ist die beste Lösung ein Mittelweg: Gehen Sie vorher durch die Wohnung und nehmen Sie alles mit, was Sie behalten, verschenken oder selbst verkaufen möchten. Wertvolle Gegenstände können Sie über eBay Kleinanzeigen, Flohmärkte oder Antiquitätenhändler verkaufen.
Den Rest – also alles, was entsorgt werden muss – überlassen Sie dann einer professionellen Entrümpelungsfirma. So sparen Sie etwas Geld (weil weniger entsorgt werden muss) und gleichzeitig viel Zeit und Kraft.
Nicht immer – aber oft. Wenn Sie Transporter, Container, Entsorgungsgebühren und Ihre eigene Arbeitszeit zusammenrechnen, ist der Unterschied oft kleiner als gedacht. Bei größeren Entrümpelungen ist der Profi fast immer effizienter.
Ja, das ist sogar unser Tipp: Sortieren Sie vorher aus, was Sie behalten oder verkaufen möchten. Den Rest räumen wir für Sie. Das senkt die Kosten und Sie haben trotzdem die Kontrolle.
Im Märkischen Kreis gibt es mehrere Recyclinghöfe und Wertstoffhöfe, an denen Sie Sperrmüll, Elektrogeräte und bestimmte Sonderabfälle abgeben können. Die Öffnungszeiten und angenommenen Materialien variieren. Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Stadtverwaltung.
Elektrogeräte, Batterien, Farben, Lacke, Chemikalien, Altöl, asbesthaltiges Material und Medikamente gehören nicht in den Sperrmüllcontainer. Diese müssen an speziellen Annahmestellen entsorgt werden. Illegale Entsorgung wird mit Bußgeldern bestraft.
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